Einsetzen einer Zusatzlinse ins Auge

Der wissenschaftliche Ausdruck für diese Methode heißt Implantation einer phaken Intraokularlinse. Die natürliche Linse wird belassen, und eine zusätzliche Linse wird entweder in die hintere oder in die vordere Augenkammer eingesetzt.

Terminvereinbarung: (06151) 40 66 17 oder über das Kontaktformular

Das von uns verwendete Modell einer Zusatzlinse ist die in der Abbildung unten gezeigte irisfixierte Vorderkammerlinse (Artisan / Verisyse). Die Linse wird durch einen kleinen Schnitt in die Vorderkammer eingesetzt und durch zwei kleine Bügel rechts und links an der Regenbogenhaut (Iris) fixiert.

Unser Augenarzt Priv.-Doz. Dr. Volker Hessemer implantiert Zusatzlinsen bevorzugt bei hoher Kurzsichtigkeit oberhalb von -8 Dioptrien. Der Vorteil dieser OP-Methode ist, dass – bei jüngeren, noch nicht alterssichtigen Patienten – die Naheinstellungsfähigkeit des Auges (Akkommodation) erhalten bleibt. Voraussetzung für die OP sind eingehende Spezialuntersuchungen wie Hornhaut-Endothelmikroskopie, die exakte Messung der Vorderkammertiefe (Laser-Biometrie) und die Vermessung des vorderen Augenabschnitts mittels Scheimpflugkamera (Pentacam®).