Wir hüten Ihre Augen

Verhalten nach der OP und mögliche Risiken

Verhalten nach der OP

  • Lassen Sie sich nach der OP möglichst von einer Begleitperson nach Hause bringen.
  • Träufeln Sie die verschriebenen Augentropfen zur Infektionsverhütung zu den vereinbarten Uhrzeiten ein.
  • Nehmen Sie unbedingt die Termine zur Nachkontrolle bei uns oder Ihrem Augenarzt wahr. Es sind 2-3 augenärztliche Nachkontrollen nach jeder Behandlung erforderlich.
  • 2 - 3 Wochen lang das operierte Auge nicht drücken oder reiben und keine anstrengenden Aktivitäten (Sport) durchführen.
  • Die normalen Aktivitäten des täglichen Lebens sind von Anfang an wieder möglich: Fernsehen, Lesen und Schreiben, Rasieren, Duschen und Haare waschen (Vorsicht: am Anfang keine Seife oder Shampoo in das operierte Auge!). Auch Bücken, Spaziergänge, Büro- und leichtere Haus- und Gartenarbeiten sind von Anfang an wieder möglich.
  • Bei länger anhaltenden Schmerzen am operierten Auge, einer Rötung oder einer akuten Verschlechterung des Sehvermögens kontaktieren Sie uns unter der Ihnen mitgegebenen Notruf-Telefonnummer.

Risiken und Komplikationsmöglichkeiten bei oder nach operativer Medikamenteneingabe ins Auge

Die meisten operativen Medikamenteneingaben ins Auge verlaufen ohne nennenswerte Komplikationen. Dennoch bestehen auch hier Risiken und Komplikationsmöglichkeiten. Die wichtigsten sind:

  • Gelegentlich eine Reizung der Bindehaut durch die Desinfektion vor dem Eingriff (klingt nach 2-3 Tagen ab). Dies führt zu einem Kratzen und Fremdkörpergefühl. Zur Linderung können sogenannte Tränenersatzmittel getropft werden.
  • Gelegentlich Abschürfung (Erosio) der obersten Hornhautschicht (verheilt nach 2-3 Tagen). Diese führt zu einem „Stechen“ im Auge. Hier werden viskösere Tränenersatzmittel getropft, um eine raschere Beschwerdefreiheit zu erreichen.
  • Gelegentlich gelangen kleine Luftblasen mit dem Medikament in das Auge. Diese werden als kleine, schwarze, umherschwimmende Kreise wahrgenommen. Sie lösen sich innerhalb von 1-2 Tagen auf.
  • Sehr selten Anstieg des Augendrucks unmittelbar nach der Operation (wird noch innerhalb des OP-Saales bemerkt und behandelt).
  • Manchmal harmlose Bindehautblutung.
  • Extrem selten (< 0,1%) schwere Blutungen in das Augeninnere oder Infektionen des Augeninneren, Gefäßverschlüsse, Verletzungen der Linse oder eine Netzhautablösung; diese ernsten Komplikationen können zur Verschlechterung oder sogar zum Sehverlust führen.

Haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn ja, können Sie diese gerne bei Ihrem Augenarzt oder in der Makulasprechstunde bei uns stellen.